NEU 2020

Inken Arntzen
HypnoBirthing-Kursleiterin und angehende Doula.

Katrin Michel
Biologin, Inhaberin von kamija und Autorin von „Mama werden, Mama sein“, Meditationscoach und HypnoBirthing-Kursleiterin

Netzwerken am Samstag

Viele Teilnehmer haben sich mehr Zeit zum Netzwerken gewünscht. Dieses Mal wurde daher ein ganzer Vortragsslot am Samstag Nachmittag zum Netzwerken reserviert. Ausgestattet und moderiert wird dieses APKongress Meet up von den "Gebärmüttern" Inken Arntzen und Katrin Michel. Wer sich im Anschluss nicht trennen mag, unterhält sich einfach ganz gemütlich in den zahlreichen Hotelrestaurants und Bars weiter. So kann der Samstag entspannt und bereichernd ausklingen.

Unsere Vorträge 2020

Die Vortragszeiten finden Sie in unserem Ablaufplan

Dr. med. Andreas Krüger

Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie Autor, Dozent

Epigenetik/Transgenerationale Weitergabe

 

Beschreibung folgt in Kürze

 

Ann-Marlene Henning

Psychologin, Sexologin, Fernseh-Moderatorin und Autorin.

Kindliche Sexualentwicklung - Was es in der kindlichen Entwicklung braucht für eine gute Sexualität im erwachsenen Leben

Selbstgefühl – Selbstwert – Grenzen setzen können
Die kindliche Sexualentwicklung wirft viele Fragen auf. Aufklärung im Elternhaus oder in der Schule? Wie kann ich meine Kinder gut begleiten und was brauchen sie für eine glückliche erwachsene Sexualität? All diese Fragen und noch viel mehr beantwortet Ann-Marlene Henning bei diesem Vortrag. Sie sind herzlich eingeladen Fragen zu stellen.

Dami Charf

Enthusiastische Vertreterin einer haltungs- und bindungsorientierten Körperpsychotherapie, 
Autorin 

Warum frühe Verletzungen unsere Bindungen und Partnerschaften beeinträchtigen

Tiefe Bindungen zu unseren PartnerInnen oder Kindern beruhen auf Liebe. Wir wollen gerne glauben, dass mit Liebe alleine alles gut wird. Durch tiefe Verbindungen werden allerdings auch unsere frühesten Verletzungen und Verhaltensmuster aktiviert. Diese Blaupausen für unser Leben und Beziehungen sind uns oft kaum bewusst, da sie überwiegend vor dem 3. Lebensjahr entstanden sind. Diese Blaupausen sind im impliziten Gedächtnis gespeichert, über das wir über den Verstand kaum Zugriff haben. So kann es sein, dass unsere Beziehungen von Mustern beeinträchtigt werden, die uns kaum zugänglich sind. Ich möchte in diesem Vortrag zeigen, wie diese Muster entstehen und wie wir uns derer bewusst werden können, um sie langsam zu verändern.

Eva Vogelgesang

Krankenschwester auf der Neonatologie, Stillberaterin IBCLC, Trageberaterin

Frühchen Tragen im stationären Hintergrund

Dass auf pädiatrischen Stationen im Krankenhaus oder gar auf neonatologischen Intensivstationen und IMCs Kinder im Tuch getragen werden, war lange Zeit unvorstellbar.
So fing ich an, mich wissenschaftlich mit dem Thema zu beschäftigen.
Was dabei herausgekommen ist? Ein solides Tragekonzept im Klinikum Saarbrücken, Nachahmerkonzepte in vielen Kliniken, jetzt auch in der Universitätskinderklinik in Heidelberg, viele Vorträge bei Trageberaterinnen und auf neonatologischen bzw. geburtshilflichen Kongressen im In- und Ausland, ein wissenschaftliches Poster und viele entspannte und gute Elternkindbeziehungen.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Vortrag mit vielen Geschichten und fotografischen Eindrücken aus dem stationären Alltag,

Frauke Ludwig und Diana Schwarz

Autorinnen, Gründerinnen Einfach Eltern®, Babysteps®-Ausbildung, Trageschule Hamburg®, Initiatorinnen Attachment Parenting Kongress

Life Hacks - Babytragen

Der Tragedschungel und die kleinen Feinheiten!Wenn wir einmal die Grundprinzipien verstanden haben, sind wir in der Lage, trotz der vielen Modelle auf dem Markt, Eltern mit wenigen Handgriffen die Tragehilfen bequem einzustellen.

Frauke Ludwig und Diana Schwarz zeigen in diesem Workshop, wie Sie in Ihrer Arbeit mit den Eltern durch wenig Hilfestellung enorme Veränderungen in der Bequemlichkeit erzielen können. Zudem erfahren Sie, worauf es im Endeffekt ankommt und wie Sie viel kompetenter im Bereich Tragen Ihren zu betreuenden Familien Hilfestellung geben können.

Georg Milzner

Diplompsychologe und Psychotherapeut

Aufwachsen in der digitalen Welt - Risiken und Chancen für Kinder und Jugendliche heute

Statt weiter zu verunsichern, plädiert Georg Milzner für Augenmaß und Offenheit, denn in vielen Familien verbirgt sich hinter dem Computerproblem ein Beziehungsproblem, das alle Seiten belastet. Er beantwortet wichtige Fragen zum Medienkonsum und informiert über die Kompetenzen, die Kinder und Jugendliche heute brauchen, um in den neuen Medien erarbeiten — das schweißt Familien zusammen und macht Kinder­ und Jugendliche kompetent und zukunftsfähig.

Dr. Herbert Renz-Polster

Kinderarzt, Autor

Erziehung, Werte und Gesinnung: Warum die Kindheit ein „Gesellschaftsthema“ ist

Kein Mensch wird als Rassist geboren, sagte Nelson Mandela. Er wies damit darauf hin, dass politische Überzeugungen auch einer biographischen Spur folgen. Wo beginnt sie, wo entscheidet sich, mit welchen Werten und Überzeugungen Kinder später der Welt entgegentreten? 

 

 

Isabell Huttarsch

Psychologin (M.Sc.), Mutter und Gründerin von Mamapsychologie

Eltern begleiten nach traumatischen Geburten

Um ein Kind zu gebären, müssen wir uns öffnen - körperlich wie seelisch. Diese Offenheit bildet einen optimalen Ausgangspunkt für die Entwicklung einer lebenslangen Bindungsbeziehung mit unserem Kind. Sie bedeutet aber auch, dass unsere Seele während der Geburt und in der Phase des Wochenbettes extrem verwundbar ist. Wenn sich aus der geplanten Traumgeburt ein Geburtstrauma entwickelt, entstehen tiefe Wunden, die, neben der gebärenden Mutter und ihrem Kind, nicht selten die gesamte Familie betreffen - körperlich, psychisch, emotional. In der Arbeit mit Eltern - sei es als Hebamme oder in einer anderen Form der Mütter-, Eltern- und Familienbegleitung - werden wir dann Zeugen der dysfunktionalen Schlagkraft, mit der eine traumatische Geburt das Selbstverständnis sowie den Alltag betroffener Familien beeinträchtigen kann, auch Jahre nach dem eigentlichen Geburtstrauma. Im Vortrag werden wir uns folglich einmal genauer ansehen, wie wir ein (psychisches) Geburtstrauma erkennen können, welche Faktoren seine Entstehung und Aufrechterhaltung begünstigen und was wir als Begleiter*innen tun können, um betroffene Eltern nachhaltig zu unterstützen.

Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter

Jeannine Mik: Diplomierte Kommunikationstrainerin, Gründerin des »Zentrums für bewusste Elternschaft«, Elternblog "Mini and Me"

Sandra Teml-Jetter: Einzel-und Paarcoach sowie Eltern-und Familienberaterin
Autorinnen

"Mama, nicht schreien" -  Starke Gefühle bei Eltern

Wir wollen die besten Eltern sein, die wir sein können, und doch bleiben wir so oft ratlos zurück. Manchmal auch erschrocken über uns selbst und unsere Unfähigkeit, liebevoll zu bleiben – obwohl wir es uns doch so sehr wünschen. Wir begleiten Eltern dabei, die Gründe für ihre starken Gefühlsreaktionen herauszufinden, hinter denen häufig verdeckte Belastungen oder unerfüllte Bedürfnisse stecken, den Überforderungssituationen immer die selben frustrierenden Verhaltensmuster hervorrufen. Prägende Erlebnisse aus der Vergangenheit werden mit den eigenen Kindern wieder erweckt und stehen oftmals genau der liebevollen Begleitung im Weg, für die Eltern sich entschieden haben. In unserem Vortrag/Impulsworkshop wenden wir uns an alle Eltern, die ihr Leben bewusster gestalten und gelingende Beziehungen zu ihren Kindern und innerhalb ihrer Familie führen wollen. Wir teilen sowohl unseren persönlichen als auch unseren beruflichen Erfahrung Schatz und zeigen an Hand von Übungen und Reflexionsimpulsen, wie Eltern mit ihren eigenen Emotionen ins reine kommen und somit Familie bewusst und aktiv gestalten.

Dipl. Psych. Julia Stoch

Dipl. Psychologin, Pädagogin und Lernbegleiterin für das Kleinkindalter (K.A.), familylab-Seminarleiterin „nach“ Jesper Juul, Freunde-Trainerin, Zertifizierter Coach (Die „Kunst des Zuhörens“), Entspannungspädagogin

Kinderkrippe  – JA oder NEIN? Ein ganzheitlicher Blick auf ein polarisierendes Thema

Eltern, die Ihre Kinder bindungs- und bedürfnisorientiert begleiten, geraten manchmal in ein echtes emotionales Dilemma bei der Frage ob und ab wann sie Ihre Kinder außerfamiliär betreuen lassen wollen. Das Thema wird in unserer Gesellschaft immer wieder sehr kontrovers diskutiert. Julia Stoch wagt in diesem Vortrag einen ganzheitlichen Blick auf dieses polarisierende Thema. Ihr Wunsch ist Eltern dabei zu begleiten, ihren persönlichen Trampelpfad durch den manchmal recht undurchsichtigen Kita-Dschungel zu finden.

Jürgen Grah

Familylab-Familienberater, Kinder u. Jugencoach, RIT-Trainer, Tagesvater U3-Betreuung

RIT- Reflexintegration

Während der Schwangerschaft, bei der Geburt und besonders im 1. Lebensjahr bewegt sich das Kind nach automatisch vorgegebenen Bewegungsmustern, den so genannten Urreflexen. Ihre Aufgabe besteht darin die verschiedenen Gehirnareale miteinander zu verbinden, Nervenbahnen zu festigen und Muskelspannung aufzubauen. Damit sich ein Kind willentlich und gezielt bewegen kann, werden diese automatischen Bewegungsmuster in den ersten 3 Lebensjahren wieder „gehemmt“. In diesem Vortrag erfahren Sie, welche Auswirkungen sogenannte persistierende frühkindliche Reflexe auf die neuronale Reife eines Kindes haben können und wie es dadurch zu Einschränkungen in den Bereichen Lernen und Verhalten kommen kann. Interaktion und spannende Selbsterfahrung sind ein großer Bestandteil dieses Vortrags. RIT- Reflexintegration ist ein hocheffizientes Bewegungstraining, das dafür sorgt, dass eine Nachreifung des zentralen Nervensystems zu jeder Zeit nachgeholt werden kann.

Kathy Weber

Moderatorin und Elternberaterin, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Verstehen und verstanden werden - Die Gewaltfreie Kommunikation als bedürfnisorientierte Sprache

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Dr. Marshall Rosenberg ist der Sprachschlüssel der bindungsorientierten Begleitung. Ihr Ziel ist es, Konflikte friedvoll zu lösen und die Bedürfnisse aller zu berücksichtigen. Die GfK ist durch ihre Technik und ihre Haltung viel mehr als nur eine Kommunikationsstrategie. In diesem Vortrag bekommen sie einen kurzen und prägnanten Einblick in die Welt der GfK und anhand von praxisnahen Beispielen können sie erleben, wie sich Konfliktsituationen im Alltag so lösen lassen, das Bindung gestärkt statt gekappt wird. In diesen Vortrag bekommen Sie  die Möglichkeit, sich mit der Gewaltfreien Kommunikation vertraut zu machen und einen Einblick in ein Leben mit der GfK.

Katja Seide

Autorin und Elternblog " Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn"

Geschwisterliebe - Geschwisterhass

Die Geschwisterbeziehung ist die längste Beziehung, die wir in unserem Leben führen, deshalb ist es wünschenswert, wenn sie von Liebe, Zusammenhalt und Unterstützung geprägt ist. Doch in vielen Familien streiten sich die Kinder gefühlt den ganzen Tag - darum, wer mehr Cornflakes in der Schüssel hat, wer in der Bahn am Fenster sitzen darf und um genau diesen einen blauen Legostein. In diesem Vortrag geht es um die Frage, wie Eltern Geschwisterliebe entfachen und die Beziehung zwischen ihren Kindern entspannen können, wann und ob sie bei Streit eingreifen sollten und was sie tun können, wenn aus einem normalem Konflikt echte Gewalt wird.

Lisi Sobotta

Hebamme, Heilpraktikerin für Psychotherapie, Hebamme und Hypnose Therapeutin

Hypnose - bewusster Umgang mit der Geburt

Durch das gezielte Üben von Hypnose kann diese dann bei der Geburt angewandt werden. Das bringt entscheidende Vorteile: 1. Bewusster Umgang mit der Geburtsarbeit 2. bewusster Umgang mit der Pause Dadurch reduziert sich der Einsatz von Schmerzmitteln und andere Interventionen Ich berichte als Hebamme und Hypnotiseuren über meine jahrelange Erfahrung mit diesem Thema und belege diese mit der aktuellen Statistik aus meinen Kursen.

Mathias Voelchert

Gründer und Leiter von familylab.de, Praktischer Supervisor, Coach mit systemischer Ausbildung, Autor

Autonomieentwicklung bis in die Pubertät

Unsere Autonomieentwicklung beginnt mit dem Durchschneiden der Nabelschnur und verläuft bei jedem Individuum unterschiedlich. Autonomie endet hoffentlich nicht mit der Pubertät! Nicht alle Menschen haben ein ausgeprägtes Autonomiebestreben, einige fühlen sich wohler, wenn sie mehr kooperieren können. Auch autonome/selbstbestimmte Menschen wollen dazu gehören, aber nicht um jeden Preis. Ich verstehe unsere Autonomieentwicklung als eine Bewegung der Seele hin zum Einklang mit meinen eigenen Bedürfnissen und Gefühlen. Wird diese Entwicklung von außen unterdrückt, wird dieser Mensch gekränkt, falsch gemacht, entwicklen sich kraftvolle, teils zerstörerische Kräfte, die manche dann als ‚Systemsprenger' bezeichnen. Die Fähigkeit Autonomie und Anpassung leisten zu können setzt voraus, als Mensch, in seiner Einmaligkeit gesehen zu werden. Sonst bezahlen wir alle – und besonders das Individuum – einen zu hohen Preis dafür. Wir tragen das existentielle Bedürfnis nach Autonomie wie auch nach Zugehörigkeit in uns, Ideen für eine Balance gibt es im Vortrag.

Patricia Cammarata

Diplom-Psychologin, Elternblog „dasnuf.de"

Mental Load - Verantwortung partnerschaftlich teilen

Traditionell sind Frauen Familienmanagerinnen. Neben den tatsächlichen Aufgaben, die es im Familienalltag zu erledigen gibt, tragen sie den kompletten Mental Load. D.h. sie tragen für jeden einzelnen Prozess innerhalb der Familie die komplette Verantwortung und sind dafür zuständig, dass der Familienalltag rund läuft. Während der Mann unbeschwert eine Geschäftsreise antreten oder einfach krank werden kann, ist ein solches Szenario für die Frau undenkbar. Sie muss lange Merklisten und Projektpläne erstellen, damit sie sich überhaupt mal ein paar Tage dem Familienleben entziehen kann. Nicht selten führt diese Last früher oder später zu völliger Erschöpfung. Vielen Frauen ist gar nicht klar woher die Daueranspannung kommt, denn heutzutage haben die meisten Partner, die durchaus „helfen“. Aufgaben können delegiert werden und werden in der Regel auch erfüllt. Trotzdem wird der innerliche Frust immer größer. Konflikte in der Partnerschaft sind vorprogrammiert. Deswegen ist es wichtig zu erklären, was Mental Load ist und wie man nicht nur die Abarbeitung der Aufgaben sondern auch die Planung der Aufgaben miteinander teilt. Denn das ist was beide Partner wollen: Auf Augenhöhe miteinander interagieren und dafür sorgen, dass das Familienleben und auch die Partnerschaft klappt. 

Regine Gresens

Hebamme, Still- und Laktationsberaterin IBCLC, Berufspädagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG).

Intuitives Stillen

Was macht den Stillstart oft so schwierig? Welche Frühreflexe des Babys unterstützen das Stillen? Wie können Schwangere und Mütter beim intuitiven Stillen unterstützt werden?

Prof. Dr. Robert D. Martin

Akademischer Gast am Institut für Evolutionäre Medizin der Universität Zürich; Gastprofessor der University of Chicago; Kurator Emeritus am Field Museum, Chicago; Professor Emeritus der Universität Zürich

Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit in Anbetracht der Evolutionsgeschichte des Menschen

Besonders im Bereich der Fortpflanzungsbiologie verlangt die modern evolutionäre Medizin ein ausgereiftes Verständnis der menschlichen Evolution. Zu diesem Zweck sind breitbasierte Vergleiche der Primaten und oft auch anderer Tiergruppen unentbehrlich. Da die Fortpflanzung des Menschen weitgehend durch kulturelle Faktoren beeinflusst wird, liefern breite Vergleiche lebender Organismen eine notwendige Basis für die zuverlässige Erkennung von unseren biologischen Anpassungen. Für die Fortpflanzungsbiologie ist dies außergewöhnlich zutreffend, weil wir von der Fossilgeschichte praktisch nichts von Bedeutung lernen können. Dieser Vortrag wird durch Beispiele aus Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit den praktischen Wert von evolutionären Erkenntnissen darlegen. Nur im Lichte der Evolution können wir folgende Fragen überzeugend beantworten: “Wie viele Spermien sind für eine erfolgreiche Befruchtung notwendig?” “Wie hoch sind die Verluste zwischen einer menschlichen Befruchtung und der Geburt.” “Warum leiden sehr viele Frauen unter morgendlicher Übelkeit während der Schwangerschaft?” “Wie kann ein Fetus in der Gebärmutter als Fremdkörper überleben?” “Warum ist die menschliche Geburt so schwierig?” “Wie lang sollte die menschliche Stillzeit dauern?” “Sollten Eltern mit einem Säugling im selben Bett schlafen?”.

Simone Vattig

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Integrale Lebensbegleitung, Hypnosetherapeutin

Generation „Bauchfrei“ 

Wir kommen alle aus dem Bauch. Sind neun Monate in ihm, wachsen, entwickeln uns, sind umhüllt und eingebettet. Und dann werden wir abgenabelt. AB-genabelt. Weg vom Nabel. Weg vom Bauch. Weg von der Bauchintelligenz. Der Bauch ist das zu Hause urweiblichen Wissens. Weiblicher Urkraft. Nicht bloß weil dort Babys entstehen, sondern weil die weibliche Intelligenz so wichtig ist und eben so sehr mit unserem Bauch in Verbindung steht. Wie sehr Frauen immer noch gegeneinander kämpfen und warum wir noch gar nicht gleichberechtigt leben. Wie wichtig diese weibliche Kraft ist und warum es so wichtig ist, damit verbunden zu sein. Darüber möchte ich mit Euch sprechen. Und ich möchte gemeinsam mit Euch herausfinden, wie konkurrenzfreie Begegnungen unter Frauen sein können und wie man sich Stück für Stück seinen Bauch zurückerobert.

Dipl. Psych. Stefanie Stahl

Diplom-Psychologin, Bestseller-Autorin, Speakerin

Nestwärme, die Flügel verleiht

Da es kaum noch Großfamilien gibt und sich nicht ein ganzes Dorf um ein Kind kümmert, sondern Eltern und Kinder in der Kleinfamilie aufeinander hocken, sind die Kinder unseren Ecken und Kanten mehr denn je ausgeliefert. Umso wichtiger ist es, als Vater oder Mutter mit sich im Reinen zu sein. Kinder brauchen Eltern, die klar, authentisch, entspannt und liebevoll erziehen. Doch das ist leichter gesagt als getan. So ist der Alltag vieler Eltern zugestopft mit Pflichten und Terminen. Erziehen, ohne zu erziehen, bedeutet vielmehr, dass wir die Beziehung zu unseren Kindern und uns selbst reflektieren. WENIGER zu TUN, dafür BEWUSSTER zu SEIN. Dadurch können wir genauer erkennen, was unsere Kinder tatsächlich benötigen. Leicht kann es nämlich passieren, dass wir die Kinder nur durch die Brille unserer eigenen Ansprüche wahrnehmen und so an ihren Bedürfnissen vorbei handeln. Je besser wir uns selbst im Auge haben, desto leichter können wir durchatmen und unseren Kindern gute Eltern sein.

 

Susanne Mierau

Kleinkindpädagogin, Autorin,
Elternblog "Geborgen Wachsen"

Mutter. Sein. Von der Last eines Ideals und dem Glück des eigenen Wegs

Es ist ein Tanz, dieses Muttersein: mit vielen Balanceakten, manchmal wild, dann langsamer, manchmal rhythmisch, und manchmal kommen wir aus dem Takt. Die Melodie für diesen Tanz spielt unser Leben: unsere persönliche Geschichte und die der Gesellschaft, in der wir leben. Diese Melodie bestimmt, ob wir leichtfüßig tanzen oder schwer. Wenn wir merken, dass der Tanz zu anstrengend wird und nicht zu uns passt, müssen wir an der Melodie etwas ändern. Aktuell stimmt die Melodie für viele Mütter nicht. Im Vortrag sehen wir uns die persönlichen und gesellschaftlichen Einflüsse an, die auf das Mutterbild wirken - und wie wir eigene Wege finden können, um die jeweils passende Melodie zu finden.

Workshop Babymassage

Berührung hat in unserem Leben einen wesentlichen Platz - vom Anfang bis zum Ende. Gerade zu Beginn können wir den Kindern mit der Massage ein gutes, sanftes Ankommen ermöglichen und ihnen die Hüllen geben, die sie noch aus dem Mutterleib kennen und die Erfahrungswelt nachbilden, die sie bisher erlebt haben. Damit können wir sie in ihrem Erleben und Wahrnehmen an dem Punkt abholen, an dem sie sich befinden und in die neue Erfahrungswelt unseres Lebens begleiten. Im Workshop wird das Konzept der Hüllen und der vertrauten Umhüllung vorgestellt und vermittelt, wie Eltern in einer einfachen, intuitiven Massage angeleitet werden können. Es ist von Vorteil, den Workshop mit (Trage)Puppe zu besuchen.

Tatje Bartig-Prang

Autorin, Referentin und Journalistin

Baby-led Weaning 

Baby-led Weaning, Breifrei, babygeleitete Beikost, Fingerfood – viele Namen für die gleiche Sache: Ein achtsamer, angepasster Familientisch ersetzt Tabellenkost. Aber passt BLW eigentlich zu jeder Familie? Und welche Punkte gilt es bei aller Flexibilität zu beachten? Dieser Vortrag legt einen besonderen Schwerpunkt auf Strategien zu Selbstermächtigung und „Empowerment“ in der Elternberatung.

Ute Regina Voß

Unabhängige Finanzberaterin, GenerationenBeraterin IHK, Coach und Wirtschaftsjournalistin, Inhaberin von „frau&vermögen“

Geld steht jeder Frau - Warum Frauen in der Regel über weniger Geld verfügen – und was sie dagegen tun können!

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise durch die Welt der Finanzen & der Gefühle, denn beides gehört zusammen wie ein Paar Schuhe. Egal, wie alt Sie sind, ob Single oder verheiratet, ob gefühlt arm oder reich. In diesem Vortrag - speziell für selbständige Frauen geht es um SelbstWert, Würde und die Grundlagen einer strategischen Geldanlage.
Sie erfahren dabei unter anderem, wie Sie sich auch mit kleinen Beträgen ein Vermögen aufbauen können und wie der Staat Sie dabei unterstützt. Sie lernen das „magische Dreieck“ sowie das Terrassenmodell kennen, bekommen einen Überblick über die verschiedenen Anlageformen von A - Z und viele Tipps, damit Sie nicht in typisch weibliche Geld-Fallen tappen. Außerdem: Jede Menge Motivation, um Ihre ganz persönliche Finanzsituation anzupacken und zu optimieren, nach dem Motto: Ja, ich will, dass auch mir Geld gut steht!
Übrigens: Der Vortrag findet auf deutsch – und nicht auf börsianisch statt! Und trotz der Ernsthaftigkeit des Themas wird es frisch-fröhlich zugehen.