Referenten

Wir freuen uns die ersten Referenten bekannt geben zu können, die wir für den nächsten Attachment Parenting Kongress gewinnen konnten:

 

André Stern

André Stern

  • Autor
  • Freibildungsexperte
  • Musiker/Komponist
  • Gitarrenbaumeister
  • Journalist

Vortragsthema: Ökologie der Kindheit: von der Rückkehr des Vertrauens

Die Ökologie der Kindheit schlägt eine neue Haltung gegenüber der Kindheit vor, eine Haltung, die auf Vertrauen und Respekt beruht – und zwar durch alle Etappen der Kindheit, beginnend mit der Schwangerschaft. Und dann? Wie wächst ein Kind unter den von der Hirnforschung als erstrebenswert dargestellten Bedingungen auf? Gibt es Lernen, Bildung und Erfolg abseits von Leistungsdruck? André Stern war nie in der Schule, und seine Geschichte liefert Antworten auf diese Fragen. Seine von von Verbundenheit und Begeisterung getragene Kindheit zeigt uns, wie sehr wir den Kindern und ihren angeborenen spontanen Veranlagungen vertrauen können - und was passiert, wenn wir es tun.

Anja Gaca

Anja Gaca

  • Hebamme
  • IBCLC Stillberaterin
  • Baby Led Weaning
  • Blog-Autorin: Von guten Eltern

Vortragsthema: Vom Stillen nach Bedarf zur Beikost nach Bedarf

Während sich beim Stillen längst bewährt hat, dem Kind Häufigkeit und Menge zu überlassen, kommen mit Beginn der Beikostzeit wieder starre Vorgaben auf verunsicherte Eltern zu. Müssen wir die Beikost wirklich nach einem Plan einführen, oder können wir nicht einfach dem Kind vertrauen, dass es die Esslernphase selbständig und seinem individuellen Bedarf entsprechend meistern wird? Was ist die Aufgabe der Eltern in dieser Zeit? Was sind mögliche Hürden und Ängste bei der autonomen Beikosteinführung? Wie kann Fachpersonal diese Phase einfühlsam unterstützen, damit es Freude statt Frust am Familientisch gibt.

Artgerecht Projekt

Artgerecht Projekt

Julia Dibbern

  • Journalistin
  • Autorin
  • WindelfreiCoach

Nicola Schmidt

  • Wissenschaftsjournalistin
  • Autorin
  • WindelfreiCoach

Vortragsthema: Windelfrei: 10 Tricks, die jeder über Windelfrei wissen sollte.

Jeder redet von Windelfrei, aber nur wenige wissen, wie es wirklich geht. Wir zeigen, wie Windelfrei hilft, wenn das Baby nicht gut trinkt, nicht in die Trage will oder viel weint. Windelfrei nach artgerecht - so kriegt das jeder hin.

Barbara Wegmann

Barbara Wegmann

  • Trennungsexpertin
  • zertifizierter Coach
  • zertifizierte familylab Seminarleiterin
  • zertifizierter Kommunikationstrainer
  • zertifizierter wingwave Coach
  • zertifizierter Kommunikationstrainer

Vortragsthema: Bindungs- und beziehungsorientierte Trennungen - wie kann das funktionieren?

Brigitte Meissner

Brigitte Meissner

  • Buchautorin
  • Hebamme
  • Krankenschwester
  • Craniosacral-Therapeutin

Vortragsthema: Das Babyheilbad - heilendes Ritual nach traumatischer Geburt

Christiane Puscas

Christiane Puscas

  • Diplom Sozialpädagogin
  • Körperorentierte Traumatherapeutin
  • Fachdozentin für Schock- und EntwicklungsTrauma
  • Seit 11 Jahren im Bereich Trauma und Bindungsstörung tätig.

Vortragsthema: Die Essence von Lebensglück - Von Beziehungsfähigkeit und Entwicklungstrauma.

An was denken Sie, wenn Sie Themen hören wie Selbstregulation, Beziehungsfähigkeit und Bindungsstile? Dieser Vortrag baut die noch fehlende Brücke zwischen den zwei Flaggschiffen des Selbsthilfemarktes, dem Bereich der Partnerschaftsratgeber und dem der Erziehungsguides. Er schließt anhand neuro- und entwicklungsbiologischer Erkenntnisse, die Lücke zwischen unseren häufigen Schwierigkeit erfüllte Partnerschaften zu führen und den frühkindlichen Herausforderungen, unter denen sich das soziale Nervensystem eines Menschen manifestiert.

Aufdass der Satz:"...Das hat mir doch auch nicht geschadet..." neu überdacht werden muss. Denn nichts lässt uns in unserem Leben nachaltig sowohl glücklicher als auch unglücklicher werden, als unsere Beziehungen zu anderen Menschen.

Christoph Schuhmann - School of Trust

Christoph Schuhmann - School of Trust

  • Gymnasiallehrer für Physik und Informatik in Hamburg
  • Regisseur "School of Trust"

Vortragsthema: "Schools of Trust" - Eine Reise zu Schulen, an denen Kinder wirklich gerne Lernen (15 Min Vortrag, 65 Min Filmvorführung, 10 Min. Fragen an den Regisseur)

Gibt es Schulen, an denen Kinder wirklich gerne lernen? Was geschieht, wenn Kindern der Raum gelassen wird sie selbst zu sein?

Gymnasiallehrer Christoph Schuhmann fragte seine Schüler, was sie mit dem Wort “Lernen” verbinden. Häufige Antworten waren ‘Anstrengung’, ‘Langeweile’, ‘Pflicht’, ‘Stillsitzen’ und ‘Stress’. Kein einziger Schüler äußerste positive Assoziationen. Christoph war erschüttert und fragte sich, wie es möglich sein kann, die natürliche Freude am Lernen, die bei Kleinkindern zu beobachten ist, auch in der Schule aufrecht zu erhalten. Er reduzierte seinen Arbeitsumfang auf 50% und begann aktiv nach Schulen zu suchen, zu denen Kinder wirklich gerne gehen und an denen sie das Lernen lieben.

Als er solche Schulen tatsächlich entdeckte, war er überwältigt und entschloss sich einen Dokumentarfilm darüber zu produzieren. "Schools of Trust" (www.schoolsoftrust.com) gewährt einen Einblick in diese Schulen. Neben Schülern, Eltern und Lehrern kommen Experten wie Prof. Dr. Dr. Gerald Hüther, Jesper Juul, Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer und André Stern zu Wort.

Dr. Eliane Retz

Dr. Eliane Retz

  • Systemische Beraterin (SG)
  • Pädagogin
  • Gründerin von "Geborgenheit fürs Baby"

Vortragsthema: Sichere Bindungen durch Attachment Parenting? Befunde & Praxis

Die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung innerhalb des ersten Lebensjahres ist für die weitere Entwicklung des Kindes wichtig. Studien konnten einen Zusammenhang zwischen der Bindungsqualität im Baby- und Kleinkindalter und dem späteren Beziehungsverhalten sowie der psychischen Gesundheit nachweisen. Für die Entstehung von sicheren Bindungen ist die elterliche Feinfühligkeit der entscheidende Faktor. Inwieweit Attachment Parenting sich positiv auf familiäre Bindungsbeziehungen auswirkt, ist eine aktuelle Fragestellung, die zunehmend in den Fokus rückt. Im Rahmen dieses Vortrags werden aktuelle Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zu dieser Thematik vorgestellt.

Dr. Evelin Kirkilionis

Dr. Evelin Kirkilionis

  • Biologin, spezialisiert auf Verhaltensbiologie
  • Humanethologin
  • Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen“
  • Autorin
  • Referentin für Fachvorträge, Fort- und Weiterbildung für Hebammen, Stillberaterinnen, Trageberaterinnen, Verbände für Eltern- und Erziehungsberatung

Vortragsthema: Das Traglingskonzept - ein stammesgeschichtliches "Betreuungsmodell" von täglicher Relevanz

Ein Baby eingebunden in ein Tuch oder in einer Tragehilfe sitzend gehört heute fast zum alltäglichen Bild und legte schon lange den Touch des Exotisch-Alternativen ab. Doch Tragen ist mehr als nur eine praktische Art des Transportes. Es ist eine Betreuungsmethode, an die unsere Kinder seit alters her angepasst sind. Denn mehr als 99 % unserer Stammesgeschichte zogen wir als Jäger und Sammler umher. Diese Lebensweise brachte eine spezifische Fürsorge für den Nachwuchs mit sich, was im Säuglingsalter u.a. ein Tragen mit engen Körperkontakt bedeutete. Heute können wir die Anpassung an dieses stammesgeschichtliche „Betreuungsmodell“ an verschiedenen Verhaltensweisen und anatomischen Eigenschaften eines Säuglings ablesen, die charakteristisch für den in der Biologie als Tragling bezeichneten Typ eines Neugeborenen sind. Die Vernachlässigung der mit dem Traglingstyp verknüpften Besonderheiten kann ggf. sogar Krankheitserscheinungen veranlassen, wie das Beispiel der sog. angeborenen Hüftdysplasie zeigt. Ein Tragen eines Säuglings in einer stark angehockter, leicht gespreizter Beinhaltung gilt dagegen heute als Prophylaxe gegen diese Auffälligkeit. Das Traglingskonzept bezieht jedoch auch die Eltern mit ein, denn auch sie bleiben nicht „unbeeindruckt“ vom Tragen des Kindes. Der enge Körperkontakt während des Tragens erleichtert ihnen den Zugang zu den Bedürfnisse eines Säuglings und fördert somit ihre Feinfühligkeit für ihr Kind, was auf seiner Seite wiederum eine sichere Bindung fördert.

Dr. Henrik Norholt

Dr. Henrik Norholt

  • Forschungsdirektor, Ph.D.;
  • Gastdozent an mehreren europäischen Universitäten;
  • Zweitgutachter für Bachelorstudiengang Public Health an der Universität Kopnehagen;
  • Referent für Fort- und Weiterbildung für Hebammen mit Fachvorträgen auf internationalen Kofferenzen;
  • Blogautor

Vortragsthema: Attachment Theorie, Neuropsychologie – in Verbindung mit Tragen von Babies

In eingängiger und bildlicher Sprache behandelt der Vortrag die Geschichte psychologischer Erziehungsparadigmen des vergangenen Jahrhunderts, da diese auch heute noch entscheidenden Einfluss auf die gängigen Erziehungs- und Betreuungsvorstellungen haben. Er beschreibt ferner die Entwicklung der modernen Kindesentwicklungspsychologie und leitet über zu den neuesten wissenschaftlichen Fortschritten in der Kinder- und Jugendpsychologie. Hierbei wird Bezug genommen auf Erkenntnisse aus der Säugetier- und Primatenforschung, der Bindungstheorie, der Neuropsychologie und Studien zu den Auswirkungen physischen Kontakts zwischen Eltern und Kind. Es wird mit Beispielen veranschaulicht, wie diese Erkenntnisse im Rahmen der Trageberaterausbildung und der Förderung und Stärkung des Babytragens im Alltag angewendet werden können.

Gabriele Langer-Grandt

Gabriele Langer-Grandt

  • Hebamme
  • Interne Qualitätsauditorin

Vortragsthema: Attachment Parenting in der Schwangerschaft und während der Geburt

Attachment Parenting. Was bedeutet dieses Wissen für die Schwangerschaft und für die Geburt? Ist die heutige, medikalisierte Sicht auf die Schwangerschaft und das Erleben der Geburt Bindungs-und Bedürfnisorientiert? Wenn nicht, wie können wir dem Ungeborenen achtsam begegnen und respektvoll kindliche Ressourcen für die Geburt anerkennen? Dieser Frage gehe ich in meinem Vortrag nach. Wie lässt sich der Graben zwischen dem Wissen um das Erleben von Ungeborenen und der gegenwärtigen, gelebten Realität schließen?

Dr. rer. nat. Joachim Bensel

Dr. rer. nat. Joachim Bensel

  • Verhaltensbiologe
  • Mitinhaber der Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (FVM)
  • Lehraufträge an der EH Freiburg (Pädagogik der Kindheit) und der Universität Salzburg (Early Childhood Education)
  • Fachbuchautor
  • Referent in Fort- und Weiterbildung für Erzieherinnen, Elternbildner, Hebammen, Stillberaterinnen und Lehrer.
  • Forschungsprojekte zur außerfamiliären Betreuung und zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung in Kita und Hort

Vortragsthema: Der erste Weltenwechsel – wie eine behutsame elternbegleitete Eingewöhnung als Erfolg verbuchen kann

Der Übergang von der Familienwelt in Krippe oder Kindertagespflege verlangt größte Sorgfalt bei der Eingewöhnung, denn sie entscheidet über den Aufbau einer kindlichen Transitionskompetenz. Kleinstkinder unter 3 sind mitten im Aufbau ihrer Bindungsbeziehungen zu ihren wichtigsten Bezugspersonen. Eine unvorbereitete Trennung von den Eltern führt zwangsläufig zu Verlassenheitsängsten und Stressreaktionen. Wenn die Kleinsten in diesen ersten Jahren durch eine Betreuung außer Haus herausgefordert werden, für längere Zeit ohne die primären Bindungspersonen auszukommen, bedeutet dies für sie eine Anpassungsanstrengung, die nur gemeistert werden kann, wenn Eltern und neue Bezugspersonen gemeinsam das Kind bei diesem Übergang begleiten. Wichtig sind ein antwortbereites, feinfühliges Verhalten der Erzieherin sowie die Bereitstellung einer anregungsreichen Umgebung. Qualitativ gute Kindertagesbetreuung hat diese grundsteinlegende Startzeit im Fokus ihres pädagogischen Konzepts.
Jürgen Grah

Jürgen Grah

  • DGBM-Vorstandsvorsitzender
  • Babymassage-Kursleiter
  • Tagesvater

Vortragsthema: Berührung ist unsere erste Sprache – auch Väter sprechen und verstehen sie

Schon ein Baby braucht Mutter und Vater. Die Beziehung zum Vater entsteht gleichzeitig mit der Mutterbindung, nicht erst danach. Wenn ein Neugeborenes zu wenig Zuwendung des Vaters erfährt, fällt es ihm später schwer, Vertrauen zu ihm aufzubauen. „Schlägt die Stunde der Väter“ tatsächlich erst wenn die Kinder laufen können? Was braucht der Vater, um von Anfang liebevoll und fürsorglich dabei zu sein? Wie entwickelt sich der Vater über „Berührung mit Respekt“ zum Experten für sein Kind?

Katia Saalfrank

Katia Saalfrank

  • Diplompädagogin 
  • Musiktherapeutin
  • Leitung Einfach Eltern Familienbegleitung
  • Autorin

Vortragsthema: Auffälliges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen

Was ist eigentlich eine Verhaltensauffälligkeit? Sind diese Kinder einfach schwierig und ab wann ist ein Verhalten pathologisch? Warum können diese Kinder sich schlecht an die Umwelt anpassen? Welche Rolle spielen die immer höheren Anforderungen, die die Gesellschaft an unsere Kinder stellt? Welche Ursachen für auffälliges Verhalten gibt es, wie ist es einzuordnen und wie können Erwachsene, insbesondere auch ErzieherInnen und LehrerInnen – gerade auch in den Institutionen – gut damit umgehen und auch konstruktiv Eltern im Sinne der Kinder miteinbeziehen?

Im Sinne der Kinder geht es immer darum, Signale besser zu verstehen, wertschätzende Kommunikation in den Vordergrund zu stellen und klare Botschaften zu senden. Insgesamt geht es darum, Kinder auf der Grundlage der emotionalen, beziehungsorientierten und bedürfnisorientierten Ebene wachsen zu lassen und sie verantwortungsvoll zu begleiten.

Lisi Sobotta

Lisi Sobotta

  • Hebamme
  • Hypnotiseurin

Vortragsthema: Positive Geburtserwartung durch Hypnose

Mithilfe von Hypnose kann die Schmerzerwartung vor der Geburt gesenkt werden. Unterschiedliche Entspannungsübungen und Hypnosesitzungen stärken das Selbstbewusstsein und verändern die Einstellung zur bevorstehenden Geburt. Gebären ohne Angst und Anspannung ist das Ziel dieser Art von Gerburtsvorbereitung.

Dr. Michel Odent

Dr. Michel Odent

  • Chefarzt - Gynäkologie u. Geburtshilfe
  • Gründer Forschungsgemeinschaft Primal Health Research Centre
  • Autor

Vortragsthema: Geburt: Wissenschaft versus Tradition

Heutzutage, unabhängig vom Thema, gibt es Widersprüche zwischen unserer kulturellen Prägung und dem, was wir aus den aufstrebenden und den sich schnell entwickelnden wissenschaftlichen Disziplinen lernen. Wir werden uns auf einige typische Beispiele konzentrieren und die praktischen Auswirkungen betrachten – an einem Wendepunkt der Menschheitsgeschichte.

Nicole Müller

Nicole Müller

  • Familiengesundheitskinderkrankenpflegerin (Frühe Hilfen Heidelberg)
  • Kinderkrankenschwester mit langjähriger Erfahrung im Intensivbereich
  • DGBM-Kursleiterin für Babymassage und Kindermassage
  • DGBM-Referentin
  • Entwicklungspsychologische Beraterin
  • Systemische Familienberaterin

Vortragsthema: Sehen, was das Baby fühlt, fühlen, was Eltern sehen

Nora Imlau

Nora Imlau

  • Autorin
  • Journalistin

Vortragsthema: Mein kompetentes Baby - Was unsere Kleinsten schon alles können - wenn wir sie nur machen lassen

Babys gehören zu den meistunterschätzten Wesen auf diesem Planeten. Ihr Schreien wird oft als willkürlich angesehen, ihre Gefühlswelt als undifferenziert, ihre Ausdrucksmöglichkeiten als mehr als begrenzt. Dabei wissen wir heute: Babys sind alles andere als „unfertige Erwachsene“ – sie sind vielmehr fertige Menschen, die über genau die Kompetenzen verfügen, die sie in ihrem Lebensalter und in ihrer Erfahrungswelt brauchen. Mein Vortrag lädt deshalb zu einem Paradigmenwechsel ein: Ich erkläre nicht, wie Eltern mit ihren Neugeborenen umgehen müssen, damit diese immer bessere Babys werden. Sobdern zeige auf, welche Kompetenzen Babys bereits mitbringen, welche Strategien ihm beim Großwerden helfen, welche ihrer Verhaltensweisen gerade jetzt sinnig und nützlich sind. Denn wenn Eltern verstehen, wie ihre Babys ticken, und sie in ihren Kompetenzen wahrnehmen und stärken, werden wir nicht nur staunen über die unglaublichen Fähigkeiten der Allerkleinsten – wir werden auch spüren, wie viel leichter das Familienleben wird, wenn wir unsere Kinder in ihren Fähigkeiten ernst nehmen und einbinden in unseren Alltag.

Regine Gresens

Regine Gresens

  • Hebamme
  • Stillberaterin IBCLC (Laktationsberaterin)
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie

Vortragsthema: Erfolgreich stillen - Was brauchen Mütter heute

Die meisten Schwangeren nehmen sich heutzutage vor zu stillen. Trotz guter Vorbereitung haben viele jedoch in den ersten Tagen und Wochen Schwierigkeiten beim Stillen. Oft wird daher schon bald nach der Geburt künstliche Säuglingsnahrung mit der Flasche zugefüttert und nicht selten viel früher als geplant mit großem Bedauern abgestillt. Warum gibt es heute so viele Stillprobleme?
Wie könnten sie vermieden oder überwunden werden?

Sibylle Lüpold

Sibylle Lüpold

  • IBCLC Stillberaterin
  • Freischaffende Autorin
  • Expertin Babyschlaf

Vortragsthema: Ganzheitliche Schlafberatung

1. Teil: Was ist das Problem?

2. Teil: Was müssen Eltern über die Schlafentwicklung ihres Kindes wissen, um es zu verstehen und möglichst gut zu unterstützen?

3. Teil: Wie schläft die ganze Familie jetzt und in Zukunft gut?

Die wichtigsten Erkenntnisse aus 7-8 Jahren Schlafberatung und wie das Schlafen von Anfang an gut klappen kann.
Susanne Mierau

Susanne Mierau

  • Diplom-Kleinkindpädagogin
  • Heilpraktikerin
  • Autorin
  • Familienbegleiterin
  • Geburtsvorbereiterin
  • Ausbilderin für Babymassagekursleiterinnen

Vortragsthema: Eltern und Berater_innen im Netz - Chancen, Risiken, Grenzen

Im Vortrag wird dargestellt, wie sich Eltern und Berater_innen im Netz präsentieren und welche Social Media Kanäle dafür genutzt werden von Facebook über Blogs bis zu Snapchat und Youtube. Es wird auf den Unterschied der Informationsweitergabe von Eltern zu Eltern im Vergleich zu Fachpersonal eingegangen und darauf, welche Probleme sich hieraus heute ergeben können. Professionelle Elternberater_innen erfahren, wie sie die Social Media Kanäle zur Selbstdarstellung, Bewerbung ihrer Tätigkeit und auch als eigenen Arbeitsbereich nutzen können (Onlineberatung etc.). In diesem Rahmen wird auch auf die Wahrung der fachlichen und persönlichen Grenzen eingegangen.

Dr. Dipl. Psych. Veronika Windsor-Oettel

Dr. Dipl. Psych. Veronika Windsor-Oettel

  • Studium in Hamburg (Psychologie, Soziologie, Theologie)
  • Klientenzentrierte Kinderspieltherapie
  • Ländervergleichende Promotion (NL-D)
  • Logotherapie und Existenzanalyse (Frankl)

Vortragsthema: Peripartale Depression: erkennen - verstehen - behandeln

Immer häufiger werden Fachleute mit dem Phänomen der Depression rund um die Geburt konfrontiert. Frauen können in der Schwangerschaft eine Depression entwickeln oder kurz nach der Geburt oder erst deutlich nach dem Wochenbett.

Gibt es das eigenständige Krankheitsbild einer PPD oder ist es eine Depression, wie sie Frauen auch unabhängig von der Mutterschaft entwickeln? Ist die peripertale Depression also ein Mythos? Oder ist sie ein Tabu, weshalb wir sie so lange nicht als eigenständige Krankheit erkannt haben? Woran kann ich diese Depression erkennen und wie verstehen? Wodurch wird ihr Entstehen begünstigt oder auch verhindert?

Mit dem WOB-Modell werden sowohl die Entstehungsfaktoren wie auch die Genesungsfaktoren verdeutlicht. Es wird erklärt, warum bei dieser Erkrankung die Beziehung zu sich, dem Baby und anderen Menschen im Fokus stehen muss. Angesichts der Anzahl von Betroffenen und den verfügbaren Behandlungsplätze wird klar, dass Deutschland sich noch immer im Zustand eines "Entwicklungslandes" befindet, auch wenn es eine Anzahl von Therapiemodellen gibt.

Viresha J. Bloemeke

Viresha J. Bloemeke

  • Hebamme
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Traumatherapeutin
  • Autorin

Vortragsthema: Vorstellungen vom großen Erlebnis Geburt und dann die Wirklichkeit…

Heute wünschen viele werdende Eltern eine „Instant-Version“ an Geburtsvorbereitung: schnell, effektiv und planbar. Den Rest machen ja die Fachleute! Manche wiederum setzen eine Menge an Kursen, Literaturstudium und alternativen Heilmethoden ein, um die bevorstehende Geburt erfolgreich nach ihren Vorstellungen zu meistern. Wie können wir werdende Eltern von heute auf die unvorstellbare, wenig kontrollierbare Kraft einer Geburt vorbereiten? Wie ihnen Mut machen, sich dem dazugehörigen Wehenschmerz, unvorhersehbaren Hürden und dem Unplanbaren hinzugeben? Wie das Vertrauen in ihre Fähigkeiten stärken, sich weit über ihre Grenzen hinaustragen zu lassen, auch wenn das Erlebnis alle Ihre Vorstellungen verlässt?

Wiebke Gericke

Wiebke Gericke

  • Diplom-Pädagogin
  • systemische Beraterin
  • Autorin
  • Gründerin von babySignal

Vortragsthema: babySignal - mit den Händen sprechen Spielerisch kommunizieren mit den Kleinsten

Es erwartet Sie ein Überblick zum Thema Babygebärden mit einem anschließenden Praxisteil, in dem wir gemeinsam Gebärden ausprobieren und auch Lieder mit Gebärden begleiten. Geeignet für Eltern von Babys und Kleinkindern, Krippenerzieher/innen sowie Familienbegleiter/innen. Lange bevor Kleinkinder die ersten Worte sprechen, können Sie sich über Handzeichen differenziert mitteilen. Der Hintergrund: Kleinkinder können ihre Hände viel früher kontrollieren als Stimme, Atmung und Sprechorgane. In diesem Vortrag erhalten Sie einen praxisorientierten Einblick wie sie mit einfachen Zeichen der deutschen Gebärdensprache die natürliche Sprachentwicklung von Babys und Kleinkindern (6 Monate bis 3 Jahre) spielerisch unterstützen können. Die „Baby-Gebärden“ erleichtern die Verständigung miteinander. Kinder können konkret zeigen, was sie möchten oder beobachten.

Dr. med. Wolf Lütje

Dr. med. Wolf Lütje

  • Chefarzt - Klinik f. Gynäkologie u. Geburtshilfe

Vortragsthema: Geburtshilfe und psychische Gesundheit: eine Zusammenhangsanalyse

Eine positive Bindungserfahrung ist der größte bekannte Schutz vor psychischen Erkrankungen. Und die bindungsunterstützende Geburtshilfe ist der wichtigste Schlüssel zu einem Gelingen. Fördernde und hemmende Impulse dieses zweifelsfreien Zusammenhangs werden in dem Vortrag erhellt. Dabei geht es aber auch um die Darstellung der Plastizität und Nachholbarkeit von Bindung, sowie die Notwendigkeit von Kontinuität und Übertragbarkeit in Bezug auf unser möglicherweise bedeutendstes Grundbedürfnis.